Arktis - AntarktisArktis bis Antarktis, eine Radtour
Diese ungewöhnliche Reise beginnt im hohen Norden, in der Arktis, etwa 1.300 KM vor dem geographischen Nordpol auf einem Atomeisbrecher, in einer Welt bizarrer Gletscher und wilder Eisbären. Von hieraus heißt es für den radelnden Professor nur noch Richtung Süden. Über Spitzbergen geht es weiter zum Nordkapp, von wo aus der Abenteurer zunächst Skandinavien durchradelt, um anschließend durch Osteuropa, über den Geburtsort von „Dracula“ in Rumänien, weiter bis nach Bulgarien zu radeln. Am schwarzen Meer angelangt, passiert er den Bosporus nach Asien, wo ihn skurrile Landschaften wie Kappadokien, in der Türkei, endlose Steinwüsten in Syrien und ein „Abtauchen in 1001 Nacht“ in Jordanien erwarten.
Im Anschluss an diese orientalische Exotik kommt er nach Ägypten, welches den Anfang der Afrika-Etappe darstellt, auf der er zunächst die Ostküste entlang radelt. In Äthiopien lernt er die Nomadenvölker der Wüste kennen, die Mursi und die Hama, die er teilweise nur mit Kalaschnikow bewaffneten Bodyguards erreichen kann, aus Sicherheitsgründen. Im Niemandsland Wüste herrscht das Gesetz des Stärkeren. Nachdem er alleine den Mt. Kenya und den Kilimanjaro bestiegen hat, besucht er zudem die „Gorillas im Nebel“ in Uganda, hierbei benötigt er gar 18 bis an die Zähne bewaffnete Bodyguards, da bei diesem Unterfangen ein Überfall von ruandischen Seite zu befürchten ist. In Tanzania, Malawi, Zambia und Zimbabwe gelingt ihm ein „Abtauchen“ in das ursprüngliche Afrika, weit ab von jedem Tourismus. In Botswana streift er mit den Buschmännern durch die Kalahari und lernt dabei das Leben dieser aussterbenden Kultur kennen, wie auch die „Die Götter müssen verrückt sein“-Gegend. Bei den Himbas, ein Naturvolk in Namibia, die sich puderrot anmalen, glaubt er, die Götter müssen immer noch verrückt sein. Traumhafte Wüstenlandschaften begleiten seine abenteuerliche Radtour entlang der namibischen Küste. Nach endlosen Schotterpisten erreicht er Südafrika, macht einen „Abstecher“ in die Länderenklaven Lesotho und Swaziland, bevor er Kapstadt erreicht. Den krönenden Abschluss der Reise stellt die anschließende Schiffsreise in die Antarktis dar, wo er – wie schon am Anfang der Reise auch – von der faszinierenden Polwelt eingefangen wird.
Der Abenteurer durchquerte auf dieser Reise alleine 4 Kontinente und 26 Länder, bestieg die beiden höchsten Berge auf dem Weg, wobei er auf dieser „Radtour“ immer wieder in spektakuläre ja atemberaubende Situationen katapultiert wurde. Die besondere Faszination dieser Reise besteht in der Spiegelung gänzlich unterschiedlicher Lebensbedingungen und Kulturen, wie sie wohl unterschiedlich nicht sein können. top
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